Зенит ET von KMZ

Bei der Зенит ET oder ZENIT ET handelt es sich um eine weit verbreitete Spiegelreflexkamera der größten russischen Kameraschmiede – der KMZ. Neben der Serie „E“ fertigte diese eine ganze ZENIT Modellreihe, deren Entwicklung um das Jahr 1950 begann. KMZ, nördlich von Moskau gelegen ist vor allem durch ihre Leicakopien ZORKI bekannt. Später wurden Modelle der ZENIT auch in Belarus gefertigt, welche aber qualitativ leider in keinem guten Ruf stehen. Das Modell ET wurde von 1981 bi 1982 in einer Stückzahl von etwa 60.000 Stück produziert. Sie entspricht dem Grundmodell der ZENIT E, es fehlt ihr aber das sich drehende Zeitenrad. Die Serie ZENIT war als devisenbringendes Produkt auch für den weltweiten Export gedacht. So tauchte diese hierzulande bei Foto Quelle unter der Bezeichnung „Revueflex“ auf. Die vollmechanische Kamera kommt ohne Batterien aus. Die kürzeste Verschlusszeit beträgt 1/500. Der eingebaute ungekoppelte Selen Belichtungsmesser hat bei einigen Modellen bereits seine Lebensdauer erreicht. Durch jahrelange Nichtbenutzung kann es vorkommen, dass der Verschluss an Spannung verloren hat, bei bestimmten Verschlusszeiten hängen oder stehen bleibt, was dann zu einer streifenförmigen Fehlbelichtung führt. Im Internet existieren Anleitungen um das Verschlusstuch wieder zu spannen. Die Kamera hat keinen großen Grad an Beliebtheit. Völlig anders sieht dies derzeit beim Objektiv aus, denn in der Regel erhält man mit dem Kamerabody ein HELIOS 44. Beim HELIOS 44 sind bestimmte Modelle für ihr markantes Swirl-Bokeh bei Offenblende bekannt. Dies macht das Objektiv als adaptierte Vintaglinse an digitalen Kameras interessant.

Das Zurückspulen des Films macht manchem Erstbenutzer erst Sorgen, dann Kopfzerbrechen oder endet auch beim Filmriss oder Beschädigungen an der Kamera. Vor dem Zurückspulen muss der Kragen unterhalb des Auslösers nach unten gedrückt werden.

Dann kann mittels der Rückspulkurbel der Film zurückgespult und der Film entnommen werden.

Weitere Testbilder der ZENIT ET mit dem HELIOS 44M-6 finden Sie unter dem Album in flickr

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