John F. Kennedy – „Ich bin ein Berliner!“

Zwei weitere Dias aus der Kategorie „Lost Film“. John F. Kennedy besucht am 26. Juni 1963 anlässlich des Jahrestages zur Berliner Luftbrücke das geteilte Berlin. Im offenen Cabrio fahren der amerikanische Präsident John F. Kennedy, Willy Brandt und Konrad Adenauer durch WEST-Berlin. Sein Rede mit den Schlussworten „Ich bin ein Berliner!“ geht in das kollektive Gedächtnis und in die Geschichte ein. Wenige Monate später, am 22. November desselben Jahres fährt Kennedy wieder volksnah und im Bad der Menge im offenen Cabrio auf Wahlkampfreise durch eine Stadt. In Dallas wird er vor den Augen der Öffentlichkeit durch tödliche Schüsse Opfer eines Attentats, dessen Umstände bis heute teils noch umstritten sind.

Das erste Dia zeigt den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy, den deutschen Bundeskanzler der BRD Konrad Adenauer und den regierenden Bürgermeister von West-Berlin Willy Brandt.

Auf dem zweiten Dia, so denke ich, ein Heinkel „Kabine“ Rollermobil, angetrieben mit einem Einzylinder Viertaktmotor und rund 9,2 Pferdestärken. Durch das Schiebedach ist die amerikanische Flagge gehisst. Dieses ungewöhnliche Gefährt mit einer Einstiegsluke „vorne“ wurde in den Ernst Heinkel Werken hergestellt. Heinkel war in Kriegszeiten nicht unbedingt ein Hersteller von Fahrzeugen. Dort wurden neben Kriegsflugzeugen unter einem Hans Joachim Pabst von Ohain, auch das erste Flugzeug mit Strahltriebwerk entwickelt. Aber dieser Wettlauf zwischen Ohain und Whittle ist bereits wieder eine ganz andere Geschichte aus düsteren Zeiten.

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